Boah, voll daneben!

...im (simulierten) Vollrausch geht nix

Mit der Rauschbrille ist selbst Türmchenbauen ein Problem

„Werdet Frei wir sind dabei“ ist ein Suchtpräventionsprojekt für Jugendliche unserer stationären Kinder und- Jugendhilfeeinrichtung. Wir arbeiten mit dem KlarSichtkoffer der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).  Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren brauchen altersgerechte Präventionsangebote. In Rollenspielen, Diskussionen, sowie Aktivitäten und eigenen Fragen sollen sie sich unsere Adressaten, mit den Themen Alkohol und Tabak sowie zum Teil auch Drogen auseinandersetzen. Speziell in diesem Jahr befassen wir uns mit dem Konsum der Genussdrogen in der Schwangerschaft.  

Ein Highlight unter den vielen Aktivitäten ist der „Drunk-Buster“. Diese Rauschbrille simuliert einen Alkoholgehalt von circa 1,3 bis 1,5 Promille im Blut. Unter anderem sollen die Jugendlichen damit auf einer gestrichelten Linie gehen – oder es vielmehr versuchen, denn kaum ein Schritt trifft die Linie. Klar im Kopf, aber betrunken im Blick; dieses persönliche Erleben geht vielen Jugendlichen nahe. Weitere Aktionen über „Alkohol“ und „Tabak“ informieren spielerisch und interaktiv über die Gefahren beim Konsum von Alkohol und Zigaretten. Dabei geht es nicht darum, den Alkoholkonsum per se zu verteufeln. Vielmehr wird den Jugendlichen ein kritischer und bewusster Umgang mit Alkohol vermittelt. Aussage beim Tabak ist: Nichtrauchen ist nicht nur gesund, sondern auch ganz schön clever. Das Projekt endet mit der Exkursion nach Berlin. Unser Ziel: Das Hanf Museum. 

 

Verantwortliches pädagogisches Personal: Ute Daume und Adam Baszzanowski

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